SEA - Google Ads kurz erklärt und geht das mit der Strategie?
SEA – Google Ads kurz erklärt: Und wie geht das mit der Strategie?

„Wir sind eine Agentur und versprechen Ihnen, sie sind mit unserer Strategie bald auf Seite 1, das kostet sie nur….“

So, oder ähnlich verspricht das fast jede Agentur.

Natürlich kann das sinnvoll sein, da auch ordentliches SEA inkl. Keywordrecherche und dazugehöriges SEO der vorhandenen Webseite, nunmal Zeit kostet und Zeit ist Geld.

Ein kleines Geheimnis: Es ist garnicht so geheimnisvoll wie alle immer tun.


Ich habe hier die Grundbegriffe zusammengestellt, ich habe es versucht so einfach wie möglich zu gestalten. Und als kleinen Bonus habe ich kurz erklärt: Wie könnte man eine Strategie aufbauen.

Google Ads Begriffe im Detail erklärt

  • Die Conversion-Rate ist der Anteil der Benutzer, die auf einer Website eine gewünschte Aktion ausführen. Wenn beispielsweise 100 Personen eine Website besuchen und 10 von ihnen einen Kauf tätigen, beträgt die Conversion-Rate 10%.


  • CTR (Click-through-Rate) ist die Anzahl der Klicks, die eine Anzeige erhält, dividiert durch die Anzahl der Male, die die Anzeige angezeigt wird (Impressionen). Wenn beispielsweise eine Anzeige 1000 Mal angezeigt wird und 10 Klicks erhält, beträgt der CTR 1%. CTR ist eine nützliche Metrik zur Messung der Wirksamkeit einer Anzeigenkampagne, da sie zeigt, wie gut die Anzeige bei der Zielgruppe ankommt.


  • CPA (Cost-per-Action) ist der Betrag, den ein Werbetreibender für jede gewünschte Aktion (z.B. einen Kauf oder eine Anmeldung) bezahlt, die im Zusammenhang mit einer Anzeige durchgeführt wird. Wenn beispielsweise ein Werbetreibender für jeden Kauf, der im Zusammenhang mit einer Anzeigenkampagne getätigt wird, 50 US-Dollar bezahlt, beträgt der CPA 50 US-Dollar. CPA wird oft verwendet, um die Wirksamkeit einer Anzeigenkampagne zu messen, da es zeigt, wie viel jede gewünschte Aktion kostet, die im Zusammenhang mit der Kampagne durchgeführt wird.


  • Klicks beziehen sich auf die Anzahl der Male, die ein Benutzer auf eine Anzeige klickt.


  • Impressionen beziehen sich auf die Anzahl der Male, die eine Anzeige angezeigt wird. Wenn eine Anzeige beispielsweise 1000 Mal angezeigt wird, bedeutet dies, dass sie 1000 Impressionen hat.


  • CPC (Cost-per-Click) ist der Betrag, den ein Werbetreibender für jeden Klick auf eine Anzeige bezahlt. Wenn beispielsweise ein Werbetreibender für jeden Klick auf eine Anzeige 1 US-Dollar bezahlt und die Anzeige insgesamt 100 Klicks erhält, beträgt der Gesamtbetrag, den der Werbetreibender für die Anzeige bezahlt, 100 US-Dollar. CPC ist eine nützliche Metrik, um die Kosten einer Anzeigenkampagne zu messen und zu vergleichen.

Was sind diese Gebotsstrategien?

Gebotsstrategien sind die Methoden, die ein Werbetreibender verwendet, um festzulegen, wie viel Geld er für eine Anzeige bezahlen möchte und wann die Anzeige angezeigt werden soll. Es gibt verschiedene Gebotsstrategien, die bei Google Ads verfügbar sind, darunter:


  • Maximale Klicks: Diese Strategie zielt darauf ab, möglichst viele Klicks auf eine Anzeige zu erhalten. Der Werbetreibende gibt einen Maximalbetrag pro Klick (CPC) an und Google passt das Gebot entsprechend an, um sicherzustellen, dass die Anzeige so oft wie möglich angezeigt wird.
  • Maximale Conversion-Rate: Diese Strategie zielt darauf ab, möglichst viele Conversions (gewünschte Aktionen) auf einer Website zu erzielen. Der Werbetreibende gibt einen Maximalbetrag pro Conversion (CPA) an und Google passt das Gebot entsprechend an, um sicherzustellen, dass die Anzeige so oft wie möglich angezeigt wird.
  • Target CPA: Diese Strategie zielt darauf ab, eine bestimmte CPA (Cost-per-Action) zu erreichen. Der Werbetreibende gibt einen Zielbetrag pro Conversion an und Google passt das Gebot entsprechend an, um die gewünschte CPA zu erreichen.
  • Target ROAS: Diese Strategie zielt darauf ab, einen bestimmten ROAS (Return on Ad Spend) zu erreichen. Der Werbetreibende gibt einen Zielbetrag für den ROAS an und Google passt das Gebot entsprechend an, um den gewünschten ROAS zu erreichen.
  • Maximale Impressionen: Diese Strategie zielt darauf ab, möglichst viele Impressionen (Anzeigenaufrufe) zu erhalten. Der Werbetreibende gibt einen Maximalbetrag pro Tausend Impressionen (CPM) an und Google passt das Gebot entsprechend an, um sicherzustellen, dass die Anzeige so oft wie möglich angezeigt wird.


Es ist wichtig zu beachten, dass die Wahl der Gebotsstrategie auf die Ziele und das Budget des Werbetreibenden abgestimmt sein sollte.

Was ist eine Keywordanalyse und womit geht das am besten?

Eine Keywordanalyse ist der Prozess der Identifizierung von relevanten Suchbegriffen, die von Nutzern verwendet werden, wenn sie online nach Produkten oder Dienstleistungen suchen. Diese Suchbegriffe werden als „Keywords“ bezeichnet.


Die Durchführung einer Keywordanalyse ist wichtig, da sie dazu beitragen kann, dass eine Website für relevante Suchbegriffe gefunden wird und somit mehr Traffic generiert wird. Eine gute Keywordanalyse kann auch dazu beitragen, dass eine Website für Nutzer relevanter wird, da sie auf die Suchbedürfnisse der Nutzer abgestimmt ist.


Es gibt verschiedene Tools und Methoden, die zur Durchführung einer Keywordanalyse verwendet werden können. Einige der bekanntesten Tools sind:


  • Google AdWords Keyword Planner: Dies ist ein kostenloses Tool von Google, das Werbetreibenden dabei hilft, relevante Keywords für ihre Anzeigenkampagnen zu identifizieren.
  • SEMrush: Dies ist ein professionelles Keyword-Recherche-Tool, das auch Informationen zu Suchvolumen, Konkurrenz und anderen wichtigen Faktoren bereitstellt.
  • Ahrefs: Dies ist ein weiteres professionelles Keyword-Recherche-Tool, das auch Informationen zu Backlinks, Traffic und anderen wichtigen Faktoren bereitstellt.
  • Überlegungen zu Branche und Zielgruppe: Eine manuelle Überlegung zu Branche und Zielgruppe kann auch dazu beitragen, relevante Keywords zu identifizieren.


Es gilt zu beachten, dass kein Tool oder keine Methode die beste Wahl für alle Unternehmen ist. Die Wahl des richtigen Tools oder der richtigen Methode hängt von den Bedürfnissen und Zielen des Unternehmens ab.

Woran erkenne ich gute Keywords?

Es gibt einige Faktoren, die darauf hinweisen, dass ein Keyword gut ist:


  • Suchvolumen: Ein Keyword mit hohem Suchvolumen wird häufig von Nutzern gesucht und kann daher potenziell mehr Traffic auf eine Website bringen.
  • Relevanz: Ein Keyword sollte relevant für das Angebot einer Website sein, damit es von Nutzern, die nach diesem Keyword suchen, auch tatsächlich gefunden werden kann.
  • Konkurrenz: Ein Keyword mit geringer Konkurrenz ist wahrscheinlich einfacher zu ranken als ein Keyword mit hoher Konkurrenz.
  • Kaufabsicht: Keywords, die eine hohe Kaufabsicht aufweisen (z.B. „kaufen“, „preisvergleich“), können für ein Unternehmen von besonderem Interesse sein, da sie auf Nutzer hinweisen, die möglicherweise bereit sind, eine Transaktion durchzuführen.


Es ist wichtig zu beachten, dass kein Keyword perfekt ist und dass es wichtig ist, eine Mischung aus Keywords mit unterschiedlichem Suchvolumen, Relevanz, Konkurrenz und Kaufabsicht zu verwenden, um die besten Ergebnisse zu erzielen.

Wie könnte ich eine gute Strategie „Step by Step“ aufbauen?

  • Identifizieren Sie relevante Keywords: Verwenden Sie Tools wie den Google AdWords Keyword Planner, um relevante Keywords für Ihre Anzeigenkampagne zu identifizieren. Achten Sie darauf, sowohl allgemeine Keywords zu verwenden, die für Ihre Branche relevant sind, als auch spezifischere Keywords, die sich auf Ihre spezifischen Produkte beziehen.


  • Erstellen Sie attraktive Anzeigentexte: Verwenden Sie Anzeigentexte, die Nutzer dazu animieren, auf Ihre Anzeigen zu klicken. Verwenden Sie Keywords in Ihren Anzeigentexten, um die Relevanz für Nutzer hervorzuheben.


  • Erstellen Sie relevante Landing Pages: Erstellen Sie Landing Pages, die speziell für Nutzer entwickelt wurden, die auf Ihre Anzeigen geklickt haben. Stellen Sie sicher, dass die Landing Pages relevante Informationen und Calls-to-Action enthalten, die Nutzer dazu animieren, eine Transaktion durchzuführen.


  • Nutzen Sie gezieltes Targeting: Verwenden Sie gezieltes Targeting, um sicherzustellen, dass Ihre Anzeigen vor Nutzern gesehen werden, die am ehesten an Ihren Produkten interessiert sind. Sie können beispielsweise geographisches Targeting verwenden, um sicherzustellen, dass Ihre Anzeigen vor Nutzern in bestimmten Regionen gesehen werden, oder demographisches Targeting, um sicherzustellen, dass Ihre Anzeigen vor Nutzern einer bestimmten Altersspanne oder Geschlechts gesehen werden.

  • Nutzen Sie Remarketing: Nutzen Sie Remarketing, um Nutzer, die Ihre Webseite bereits besucht haben, mit Anzeigen zu verfolgen und zu ermutigen, eine Transaktion durchzuführen.


Es gibt keine „eine-Größe-passt-alle“-Lösung und es ist wichtig, verschiedene Maßnahmen durchzuführen um zum gewünschten Ziel zu kommen. Ich zeige Ihnen hier nur Ihre Möglichkeiten auf.


Sie wissen jetzt voll bescheid und trotzdem ist Ihnen das zu viel?

Vielleicht haben Sie auch überhaupt keine Zeit dafür? Immerhin ist Zeit die wertvollste Resource die wir haben.


Schreiben Sie mir doch einfach und ich mach das für Sie, egal ob eine kleine oder größere Kampagne.

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